Rheinsteig

Rheinsteig

Der Rheinsteig, 320 km pure Wanderlust durch die einmalige Landschaft des Rheintals von Bonn bis Wiesbaden. Und das Siebengebirge ist mit 40 km Steiganteil wohl mit das schönste und aufregendste Teilstück dieses Premiumwanderweges.

Der Wanderer wird mit kleinen Logoschildern, aufgemalten Rheinsteigzeichen und Wegmarkierungen sicher auf kleinen, schmalen Pfaden zum Ziel geführt. Doch nie wird der direkte Weg gewählt, der naturbelassene, aufregende und mit Ausblicken belohnte Wanderpfad ist ausgezeichnet.

Jedes Seitental wird durchschritten und nicht umgangen, jede Höhe, meist burgenbewehrt, muss erklommen werden und belohnt im günstigsten Fall mit einer Brotzeit bei den vielen Gastgeber*innen, die den Rheinsteig so liebenswert machen. Hier ein Milchhäuschen im Siebengebirge, dort eine Brombeerhütte bei Neuwied, schon die Namen machen neugierig und locken den Wanderfreund.

Infos zum gesamten Rheinsteig: www.rheinsteig.de
Anfragen, etc.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Film: https://www.youtube.com/watch?v=DSp0Tk0tP0o

Etappe 1:

Start: Bonn Marktplatz

Ziel: Königswinter; Schloss Drachenburg, Mittelstation der Drachenfelsbahn

Schwierigkeit: mittel

Strecke: 22 Kilometer

Laufzeit: ca. 7 Stunden

Aufstieg: 597 hm

Abstieg: 470 hm

Die Startetappe führt vom historischen Rathaus auf dem Marktplatz von Bonn zuerst hinab zum Rhein. Mit Hilfe der Autobrücke oder der Rheinfähre (Fahrplan beachten!) queren wir den Rhein und gehen am Rheinufer entlang südwärts bis zum Park am Landgrabenweg. Hier durchqueren wir den Campus der Telekom, um nach Küdinghoven zu kommen.

Ab Küdinghoven windet sich der Rheinsteig bergan ins Siebengebirge, so dass im weiteren Verlauf einige Höhenmeter zu bewältigen sind. Vorbei am Foveauxhäuschen, der neuen Aussichtsplattform an der Rabenley, Kloster Heisterbach, dem Grandhotel Petersberg und den tollen Aussichten am Geisberg streben wir Königswinter und dem Drachenfels entgegen. Dieser waldreiche Abschnitt ist gut bei sonnigem Wetter zu bewältigen.

Etappe 2:

Start: Königswinter; Schloss Drachenburg, Mittelstation der Drachenfelsbahn

Ziel: Bad Honnef-Selhof, Jugendherberge

Schwierigkeit: mittel

Strecke: 14 Kilometer

Laufzeit: ca. 4 Stunden 30 Minuten

Aufstieg: 568 hm

Abstieg: 628 hm

Die Etappe beginnt direkt mit einem besonderen Highlight: Der Drachenfels ist sicherlich der markanteste Felsen des Siebengebirges und eines der meistbesuchten Ausflugsziele im Rheinland.

Das vor wenigen Jahren neu gestaltete Plateau mit den großen Sitzstufen lädt zum Verweilen ein und gibt einen weiten Blick auf unseren Routenverlauf bis nach Bad Honnef frei.

Den Anstieg bis zur Mittelstation der Drachenfelsbahn, direkt an Schloss Drachenburg, können wir auch kräftesparend mit der Drachenfelsbahn, Deutschlands ältester in Betrieb befindlicher Zahnradbahn, bewältigen. Denn bis zur Ruine Löwenburg und dem Himmerich stehen uns zum Teil steile Ab- und Anstiege bevor.

Die Blicke, besonders vom höchsten Punkt des Rheinsteigs, auf dem Plateau der Ruine Löwenburg, lohnen jedoch jede Anstrengung.

Wieder bieten die waldreichen Strecken Schutz vor der Sonne und die Ausblicke sind atemberaubend.

Etappe 3:

Start: Bad Honnef-Selhof, Jugendherberge

Ziel: Linz am Rhein, Marktplatz

Schwierigkeit: mittel

Strecke: 18 Kilometer

Laufzeit: ca. 6 Stunden

Aufstieg: 518 hm

Abstieg: 574 hm

Von Bad Honnef aus geht es in einem steten Auf und Ab sehr abwechslungsreich der "Bunten Stadt am Rhein" entgegen. Die ersten Kilometer sind noch sehr waldreich, danach wechseln sich Freiflächen mit tollen Ausblicken und Waldetappen ab.

Zuerst erklimmen wir den Leyberg, der uns die ersten beiden Routenverläufe bis nach Bonn in Erinnerung ruft. Einer der schönsten Ausblicke im Siebengebirge; der Aufstieg ist ein Muss.

Weiter kreuzen wir das Auge Gottes, ein Dreh- und Angelpunkt von Wanderwegen in der VG Unkel, um über Rheinbreitbach nach Unkel zu kommen. Dort locken schöne Ausblicke und Waldliegen am Wegesrand, bevor die Erpeler Ley mit dem Berggasthaus lockt. Der Blick ins Rheintal nach Süden und zu den Brückentürmen der ehemaligen „Brücke von Remagen“ beeindruckt immer wieder.

Danach hinab nach Kasbach und hinauf zur Ockenfelser Burg; leider im Privatbesitz und nicht zu besuchen. Der Blick von den Wiesen oberhalb entschädigt und die „Bunte Stadt am Rhein“, also Linz, ist fast schon zu erahnen.

Unser Endpunkt der Wanderung liegt mitten in der Stadt: der Marktplatz mit Tourist Info.

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Tour R5 bis R6

Tour R5 bis R6 - Drachenfels – Wege der Kulturlandschaft

R5: Tourismusachse Nachtigallental über Dechendenkmal
Ausgangspunkt: 
Eingang Nachtigallental
Der Weg durch das Nachtigallental steht für den Versuch, einen alternativen Weg zum Eselsweg auf den Drachenfels anzubieten. Angeregt von Bürgermeister Mirbach wurde er 1861 als „eine schöne schattige Promenade“ angelegt, ermöglicht durch Spenden von Bürgern. Das am Weg liegende Ostermann-Denkmal wurde am 3. Juni 1949 eingeweiht, künstlerische Gestaltung: Franz Josef Krings. Die Initiative ging vom »Männer-Gesang-Verein Gemüthlichkeit 1862 e.V.« aus Königswinter aus. Mit dem Ankauf des Drachenfels durch den preußischen Staat 1836 hatte sich zum ersten Mal der Schutz der bestehenden Natur gegenüber einer ökonomischen Nutzung durchgesetzt. 1922 wird das Siebengebirge als erstes Gebiet zusammen mit der Lüneburger Heide unter Naturschutz gestellt. Großen Anteil an dieser Entwicklung hatte der 1869 gegründete Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS), dessen erster Vorsitzender der Bonner Professor Heinrich von Dechen war.

Streckenlänge: 2,6 km • Laufzeit: ca. 45 Minuten

Streckenlänge: 1,8 km • Laufzeit: ca. 30 Minuten
GPX-DatenGPX-Daten (Garmin)

Wegbeschaffenheit: Im Nachtigallental wassergebundener Belag, dann ein schöner Hohlweg mit Laub und Erde; ist bei Nässe matschig. Ab Abzweig Kutschenweg Teerbelag bis zum Restaurant.

Höhenprofil: Es werden 206 Höhenmeter überwunden.

Möblierung: Auf den Weg abgestimmtes Vermittlungssystem, das viele Erläuterungen zur Geschichte am Wegesrand bereithält.

R6: Tourismusachse Eselsweg zum Drachenfels
Ausgangspunkt: 
Eselsbrunnen am Rheinufer

Königswinter wurde am 25. Februar 1015 erstmalig urkundlich erwähnt. Die Bevölkerung setzte sich überwiegend aus Winzern, Schiffern und Steinhauern zusammen bis im 19. Jahrhundert der Fremdenverkehr zu einem wichtigen Erwerbsbereich wurde. Die expansive Entwicklung der Personenschifffahrt auf dem Rhein seit 1827 erlaubte den Gästen eine bequeme Anreise. Gleichzeitig öffnete sich die Stadt mit der Niederlegung der Stadtmauer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Rhein. An der Uferpromenade entstanden große Palasthotels, die auf ein zahlungskräftiges Publikum abzielten. Mussten die ersten Touristen noch mühsam zu Fuß oder auf dem Rücken eines Esels den Drachenfels auf alten Steinhauerwegen erklimmen, wurde es einfacher mit dem 1856 gebauten Eselsweg. Die 1883 eingeweihte Zahnradbahn ermöglichte die bequeme Fahrt auf den Drachenfels.

Streckenlänge: 2,2 km • Laufzeit: ca. 50 Minuten
GPX-DatenGPX-Daten (Garmin)

Wegbeschaffenheit: Bis zum Schloss Drachenburg Teerbelag, dann wassergebundene Decke bis zum Drachenfelsplateau.

Höhenprofil: Es werden 240 Höhenmeter überwunden.

Möblierung: Auf den Weg abgestimmtes Vermittlungssystem, das viele Erläuterungen zur Geschichte am Wegesrand bereithält.

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Geowanderung G1

G1 - Rabenlay · Abbruchwand & Doppelgrab

Streckenlänge: Rheinsteig von Bonn bis Wiesbaden – 320 km
Steigung/Gefälle: zum Teil starke Steigungen und Abstiege, da alle Fluss- und Bachtäler nicht umgangen werden
Startpunkt: Bonn, altes Rathaus
tiefster Punkt: in Rheinnähe um die 50 bis 70 m ü. NN
höchster Punkt: Löwenburg 455 m ü. NN

Streckenlänge: 2,3 km | Wanderzeit: ca. 1 Std.
Steigung/Gefälle: 145 m
Startpunkt: Parkplatz Oberkassel-Nord
tiefster Punkt: 72 m
höchster Punkt: 172 m

Karte im PDF-Format • GPX-DatenGPX-Daten (Garmin)

Ausgangspunkt - Rundweg: Oberhalb der Steilwand führt der Rheinsteig von Bonn nach Königswinter. Über den Felsenweg kann man zum Fuß der Wand absteigen und entdeckt eine Tafel, die das Doppelgrab von Oberkassel erklärt. In direkter Nähe finden wir auch die Stadtbahnhaltestelle Oberkassel-Nord der Linie 66.

Legende: Die Rabenlay, manchmal auch Rabenley, ist ein Berg des Siebengebirges. Sie liegt östlich des rechtsrheinischen Bonner Stadtteils Oberkassel. Ihre Höhe beträgt 180 m über NN. Sie verfügt über keinen Gipfel, sondern ist eine Erhebung über einer als Steinbruch entstandenen markanten Felswand am Rand des flachen Rheinufers.

Die Rabenlay wird zum Höhenzug des Ennert gezählt, der hier eine hohe Geländestufe mit einem Steilabsturz über dem Rheintal bildete, weil ein Basaltgang des Siebengebirgsvulkanismus der Erosion des Rheins Widerstand bot. Dort war ein Steinbruch, in dem jahrzehntelang Basalt gebrochen wurde, der vor ca. 25 Millionen Jahren entlang einer Spalte parallel zum Rheinlauf aufstieg und zum tertiären Vulkanismus des Siebengebirges gehört. Dieser Basaltzug, die „Rabenlay“, hat die Richtung des Rheines bestimmt. Östlich benachbart liegen die Erhebungen Kuckstein, Paffelsberg sowie der Röckesberg, nördlich die Gewässer Märchensee, Blauer See und Dornheckensee.

Bis 1930 wurde im großen Basaltgang an der Rabenlay und am Kuckstein Basalt abgebaut.

Heute ist der Hang über der dadurch entstandenen Steilwand ein beliebter Aussichtspunkt.

Die Besonderheit des Ortes: 1914 wurden unterhalb der Steilwand Knochen von zwei Menschenskeletten entdeckt. Außerdem wurden zwei sorgfältig geschnitzte Knochengeräte gefunden, eines ca. 20 cm lang, mit einem deutlichen Tierkopf. Des weiteren gehören zum Fundkomplex einige Tierreste, darunter die Knochen eines Hundes. Die Funde lagen in einer mit Rötel intensiv rot gefärbten Mulde und waren möglicherweise mit Basaltplatten überdeckt – ein Befund, der insgesamt für eine Grablegung spricht. Noch lange ehe eine C14-Datierung erfolgen konnte, ließen die bearbeiteten Knochen, die Einbettung in Rötel und vor allem das Fehlen jeglicher Keramik- oder Metallteile auf die zeitliche Einstufung in die ausgehende Eiszeit schließen. C14-Datierungen, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, bestätigen, dass das Grab zwischen 13.000 und 14.000 Jahre alt ist.

Infostelle: LVR-LandesMuseum Bonn

Colmantstraße 14-16; 53115 Bonn
Tel.: 0228.20700; Fax: 0228.2070299
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Tour R1 bis R4

Tour R1 bis R4 - Klosterlandschaft Heisterbach – Wege der Kulturlandschaft

Ausgangspunkt - Rundwege: Parkplatz am Kloster Heisterbach

R1: Teiche & Äcker
Die durch eine Karte von 1804 überlieferten Teiche im Tal des Keltersiefens dienten einerseits der Fischzucht, andererseits der Vorhaltung von Wasser für die Mühlen, die in diesem Tal und im Mühlental betrieben wurden. Die Fischzucht war für die Eigenwirtschaft – der Verzehr von Fleisch war den Mönchen verboten – und den Handel bedeutsam. Das Ackerland vor dem Kloster gehört seit 700 Jahren zu den konstanten Kulturlandschaftselementen der Region. Die zisterziensischen Grundprinzipien „ora et labora“ und „stabilitas loci“ verpflichteten die Mönche zu einem verantwortungsvollen, auf die Zukunft gerichteten Handeln im Einklang mit der den Menschen von Gott anvertrauten Schöpfung. Dies führte u.a. zu einer nachhaltigen, die Bodenfruchtbarkeit erhaltenden Bewirtschaftung nach dem Prinzip der „Dreifelderwirtschaft“.

Streckenlänge: 1,8 km • Laufzeit: ca. 30 Minuten
GPX-DatenGPX-Daten (Garmin)


R2: Weg der Steine
Der Stenzelberg war Eigentum des Zisterzienserklosters, das hier seit Beginn des 11. Jahrhunderts Latit für die Errichtung der Abteikirche und der übrigen Klostergebäude in Heisterbach abbaute. Ab 1836 gehörte der größte Teil des Stenzelbergs der Königswinterer Firma Bachem & Cie, die den Steinabbau sehr intensiv betrieb. Nach Ende des Steinabbaus 1931 entwickelte sich die Felsenlandschaft zu einem wichtigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Streckenlänge: 6,6 km • Laufzeit: ca. 2 Stunden 15 Minuten
GPX-DatenGPX-Daten (Garmin)

R3: Herrenweg
Diesen Weg benutzten die Äbte des Klosters Heisterbach, um zu ihrer Stadtresidenz, dem ehemaligen „Heisterbacher Hof“ in Königswinter zu gelangen. Daher wird er „Herrenweg“ genannt.

Streckenlänge: 4 km • Laufzeit: ca. 1 Stunde
GPX-DatenGPX-Daten (Garmin)

R4: Mühlen, Wald und Wein
Das Wasser des Heisterbachs und eine avancierte Mühlentechnik (Anlage von Staubecken zur Regulierung der Wassermenge, Kanalisation) beförderten die Mühlenwirtschaft im Mühlental. Die einst zahlreichen, unterschiedlichen Zwecken dienenden Mühlen wurden im Verlauf der Industrialisierung von Dampfmaschinen und elektrischen Maschinen verdrängt. Im Siebengebirge wird nachweislich seit dem 9. Jahrhundert Wein angebaut. Seine Intensivierung und Verbreitung ging wesentlich auf den Einfluss der Klostergemeinschaft der Zisterzienser zurück, die bald zum größten Weinproduzenten der Region wurde.

Streckenlänge: 4,5 km • Laufzeit: ca. 1 Stunde 10 Minuten
GPX-DatenGPX-Daten (Garmin)

Wegbeschaffenheit: Die Wege dieser Wanderungen sind gut begehbar, lediglich R2 beinhaltet Pfade, die schmal und steinig sind.

Höhenprofil: Einzig der Weg R2 ist anspruchsvoll, denn die Aufstiege hoch zum Weilberg, Stenzelberg und Petersberg sind zum Teil steil. Ebenso der Abstieg vom Petersberg, der steigähnlich ist.

Möblierung: Auf die Themen abgestimmtes Informations- und Vermittlungssystem.

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Die Rundesieben

Die Rundesieben

Ausgangspunkt - Rundweg: Parkplatz unter der Drachenbrücke, Talstation der Drachenfelsbahn oder Margarethenhöhe mit Naturparkhaus (Wanderung gegen Uhrzeigersinn)
ÖPNV Anbindungen: DB RE8, RB27 bis „Königswinter Hauptbahnhof“ oder Straßenbahnlinie 66 bis „Königswinter Fähre/SEALIFE“, Fußweg ca. 10 Minuten zum Startpunkt; oder bei Start auf der Margarethenhöhe: Bus 521 bis „Margarethenhöhe“
Fahrplanauskunft unter: www.vrsinfo.de
Streckenlänge: 11,5 km • Steigung/Gefälle: 404 m
Laufzeit: ca. 4 Stunden bei 3,5 km/Std.

Karte im PDF-Format • GPX-Daten

Wegbeschaffenheit: Der Weg ist zu 2/3 geschottert und auch bei Nässe gut zu begehen. Der Abstieg vom Drachenfelsplateau zum Ulanendenkmal ist steil und ein Waldpfad. Einzelne kleine Wegstücke, wie am Ulanendenkmal, sind asphaltiert. Ab dem Abzweig im Rhöndorfer Tal zur Knelingshardt wird der Rheinsteig zu einem schmalen Steig mit Waldboden, der bei Nässe aufgeweicht sein kann. Diese pfadähnliche Beschaffenheit bleibt bis hinauf zum Löwenburgrundweg bestehen, der dann wieder geschottert ist.

Legende: Mit insgesamt 41 Kilometern vom Ennert im Norden bis zur Erpeler Ley im Süden führen 13% des 320 km langen Rheinsteigs durch unser Wandergebiet des näheren und erweiterten Siebengebirges. Und seit Eröffnung im Jahr 2005 haben viele Wanderjournalisten, Wanderbegeisterte und auch Tagesbesucher Abschnitte des Rheinsteigs erkundet. Dabei steht eine Frage fast immer im Raum: Welcher Abschnitt ist denn der Favorit der Touristiker im Siebengebirge? Hier ist daher die Etappe, die den Schreiber der Zeilen immer wieder begeistert und auf diesen Abschnitt wird jeder Wanderinteressierte geschleppt, der sich nicht wehren kann. Er oder Sie muss den Drachenfels erklimmen, hinab zum ‚Adenauer‘ steigen, um dann wieder hinauf zum Breiberg und später zur Löwenburg zu ächtzen.
Und es ist nicht vorbei: der Erpelntalskopf mit der Dreiseenblickhütte wartet und erst dann geht es bergab; denkt man! Bis der Geisberg kommt und nun der letzte Rest an „Körnern“ verbrannt wird. Erst dann hat die Seele Ruh und gemütlich führt die Wanderung Richtung Schloss Drachenburg mit der Mittelstation der Drachenfelsbahn. Aber trotz der anstrengenden Art der Wanderung waren alle „Mitgeschleppten“ von den Aussichten begeistert und überrascht. Sie genossen die Einkehr in die Waldgaststätten und liebten die schmalen Pfade am Breiberg und Geisberg.

Höhenprofil: Wer sich den Anstieg, zum Teil steil, bis zum Beginn unserer Wanderung an der Mittelstation der Drachenfelsbahn sparen will, nimmt die Zahnradbahn, entweder bis zur Mittelstation oder gleich bis zum Plateau. Ab der Aussichtsplattform führt der Weg steil nach Rhöndorf, um dann stetig und auf kleineren Abschnitten steil bis zur Löwenburg zu führen. Ab hier weniger steil hinauf zur Dreiseenblickhütte auf dem Erpelntalskopf. Ab hier, unterbrochen vom steilen Aufsteig zur Geisberghütte, bergab bis zurück zur Mittelstation.

Möblierung: Bänke, Schutzhütten, schön angelegte Aussichtspunkte

Sehenswertes am Wegrand: Schloss Drachenburg, Plateau Drachenfels, Landsturmdenkmal, Waldgaststätten, Ruine Löwenburg, Dreiseenblick

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Tourismus Siebengebirge GmbH

 

Die Touristinformation bleibt bis auf weiteres geschlossen.
Unsere Hotline ist von Mo. bis Do. von 9:00 - 14:00 Uhr
und Fr. von 9:00 - 12:00 Uhr erreichbar:  0 22 23 / 91 77 11.

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